Kinder- und Jugendgruppen

Meike Kempermann
Meike Kempermann
Sabine Michael
Sabine Michael

 

 

Der richtige Umgang mit der Natur beginnt im Kindesalter. Der LBV sorgt im Kreis Aschaffenburg dafür, dass Naturschutz Spaß macht. Verschiedene Kindergruppen treffen sich regelmäßig um in und von der Natur zu lernen.

Wir bieten Weiterbildungsseminare für Gruppenleiterinnen und andere Multiplikatoren und halten engen Kontakt zur LBV Naturschutzjugend, der NAJU. In unserer Umweltstation "Naturerlebnisgarten" in Kleinostheim finden über das Jahr verteilt Veranstaltungen für Schulklassen und Kindergärten zum Thema Natur statt. Die Umweltstation leistet damit einen überragenden Beitrag zur Umweltbildung im Landkreis.

 

Text: Richard Kalkbrenner

 

 

 

Die folgenden Kindergruppen sind derzeit im Landkreis Aschaffenburg aktiv:


Kindergruppe "Museumforscher"

Die Aschaffenburger Kindergruppe "Museumforscher" ist für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren geeignet. Sie ist bei fast jedem Wind und Wetter >> Lesen Sie mehr...


Kleinkindgruppe Schweinheim

  Die NAJU – Kleinkindgruppe "Die kleinen Waldexen" wurde Anfang 2016 gegründet. Unter der Leitung von Julia Lisson trifft sich die >> Lesen Sie mehr...


Kindergruppe Kleinostheim: "Fledermäuse"

  Die Kindergruppe "Fledermäuse" Kleinostheim trifft sich einmal im Monat samstags zwischen 14 und 16 Uhr auf dem schönen Gelände de >> Lesen Sie mehr...


Kindergruppe "Junge Eulen" Mömbris

Die NAJU - Kindergruppe "Junge Eulen" wurde im Oktober 2015 gegründet. Unter der Leitung von Eva Lago Lorenzo trifft sich die Gruppe einmal >> Lesen Sie mehr...


Jugendprojekt "ZwölfPlus"

  Du möchtest was erleben? Neue Dinge ausprobieren? Herausforderung und Abenteuer spüren? Draußen sein und die Natur genießen? Die Welt verbe >> Lesen Sie mehr...

 

 

 

Kinder- und Jugendgruppenmitglieder gesucht!

 

Du möchtest was erleben? Neue Dinge ausprobieren? Herausforderung und Abenteuer spüren? Draußen sein und die Natur genießen? Die Welt verbessern? Zumindest ein bisschen? Vor allem aber mit netten Leuten eine tolle Zeit verbringen?

 

Dann bist du bei der Naturschutzjugend (NAJU) im LBV genau richtig! 

 

 

Kinder- und JugendgruppenleiterInnen gesucht

 

Sie sind Naturbegeistert? Sie geniessen Ausflüge in den Wald, sammeln im Hrbst bunte Blätter, waten gern barfuß durch den Bach und Unternehmungen mit Kindern oder Jugendlichen lassen Sie aufblühen? Kurz: Sie mögen Kinder und Natur und hätten Spaß daran, beides miteinander zu verbinen?

Dann werden Sie Kinder- oder Jugendgruppenbetreuer/in für die Naturschutzjugend im LBV (NAJU)!

Sie können eigenständig eine Gruppe gründen, bei der Betreuung einer bestehenden Gruppe mithelfen oder erstmal bei einer Kindergruppenstunde hineinschnuppern. 

 

Am 15.04.2016 bieten wir von 17:00-19:00 Uhr außerdem einen Schnupperabend für Interessierte.

Für eine Anmeldung und weitere Infos können Sie sich bei NAJU-Regionalbetreuerin Meike Kempermann melden:

 

meike.kempermann[at]naju-bayern.de

 

 

Internationaler Einsatz für Wildbienen im Naturerlebenisgarten

Die Kinder und Jugendlichen bohren Löcher in die Nisthölzer, in denen die Wildbienen ihre Eier ablegen können
Die Kinder und Jugendlichen bohren Löcher in die Nisthölzer, in denen die Wildbienen ihre Eier ablegen können
Mit der Schubkarre werden große Mengen Sand zur Fläche für die neu entstehende Wildbienenweide gebracht
Mit der Schubkarre werden große Mengen Sand zur Fläche für die neu entstehende Wildbienenweide gebracht

 

17 Kinder und Jugendliche aus acht Nationen folgten an einem Sonntag im April der Einladung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) und dessen Naturschutzjugend (NAJU),  bei einer Wildbienenaktion mit zu helfen. Um das Nahrungsangebot  für die seltenen und wertvollen Wildbienen zu verbessern, legten sie eine neue Wildbienenwiese vor dem Bernd Hofer-Haus in Kleinostheim an. Mit viel Begeisterung bereiteten die Jugendlichen die Fläche für die Blumenwiese vor und brachten dort Sand auf. Zusätzlich schufen die Teilnehmer, welche sich aus Kinder- und Jugendgruppenmitgliedern der NAJU sowie Asylbewerbern und Flüchtlingen zusammensetzten, Nistmöglichkeiten für die einzeln lebenden Wildbienen. Dazu bohrten sie  gemeinsam Insektenhölzer und gestalteten Tonschalen als künftige Brutmöglichkeiten für Wildbienen und Hautflügler wie z.B. die Grabwespe. Dabei zeigten sich alle sehr interessiert an der Biologie der Wildbienen. Das Insektenholz mit den meisten Löchern schuf dabei der aus dem Iran stammende Barbod, der am liebsten die ganze Zeit mit den Bohrmaschinen gearbeitet hätte.

Die aus Syrien stammende Joudy, welche erst seit sieben Monaten in Deutschland ist, überwand dabei die Sprachbarriere um viele Fragen zum Leben der Wildbienen und den Unterschieden zu den Honigbienen zu stellen.

Fachlich betreut wurden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LBV-Umweltstation. Kooperationspartner der Aktion war die FAIA (Freizeitangebote für junge Asylbewerber), welche ehrenamtlich regelmäßig Ausflüge mit den Kindern und Jugendlichen organisiert.

 

Zur Stärkung gab es in der Pause eine vegetarische Wildkräuter-Pizza, die allen schmeckte. Der Eine oder Andere probierte bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal Wildkräuter und die Blüten von Löwenzahn und Gänseblümchen und stellte dabei fest, dass diese nicht nur für die Bienen, sondern auch für den Menschen interessant sind.

„Neben der sozialen Einbindung möchten wir als Naturschutzverband den jungen Menschen aus aller Welt den Naturschutzgedanken ein wenig näher bringen, der in den jeweiligen Herkunftsländern oftmals einen sehr untergeordneten Stellenwert hat“, sagt Thomas Staab (Leiter der LBV-Umweltstation in Kleinostheim). Abschließend nahmen alle Kinder und Jugendliche stolz ihre selbst gebauten Insektenhölzer mit, um in ihrem zu Hause bzw. ihrer Gemeinschaftsunterkunft Nistmöglichkeiten zu schaffen.

 

Die Wildbienenaktion war bereits die zweite Kooperationsaktion von FAIA und NAJU. Im letzten Jahr trafen sich die Kinder und Jugendlichen zum ersten Mal im Naturerlebnisgarten Kleinostheim und erforschten dort den Lebensraum Wasser. Damals waren Yasmin (NAJU) und Yasmin (FAIA) schnell gemeinsam unterwegs, und diesmal freuten sie sich über das Wiedersehen und waren während der gesamten Aktion meist gemeinsam anzutreffen.

 

Die Aktion fand im Rahmen des aktuellen Umweltbildungsprojektes „Selbstwertvolle Natur erleben“ statt und wird finanziell unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Wir bedanken uns auch herzlich bei der Firma Löwer für die Pflanzgefäße, beim Reitsportverein Kleinostheim für den Sand und bei Roland Mayer für die leckere Pizza.

 

 

Feuer und Flamme für die Jugendarbeit

 

NAJU lädt zum Kartoffelfeuer ein

 

Gemütlich ums Feuer sitzen, Stockbrot rösten und entspannt warten, dass die Kartoffeln gar werden – das hatten sich die NAJU-Aktiven nach einer ereignisreichen Saison verdient. Als Dankeschön für das überragende Engagement hatte die NAJU Aschaffenburg ihre Aktiven und Freunde mit Familien zum Kartoffelfeuer in die LBV-Umweltstation nach Kleinostheim eingeladen.

 

Während das Stockbrot bräunte, war Zeit, Bilanz zu ziehen:

 

Die Naturschutzjugend, die Jugendorganisation des LBV, hat sich diesen Sommer bei vielen Veranstaltungen präsentiert, wie z. B. beim Jubiläumsfest Kunst & Natur der LBV-Umweltstation im Juni oder beim Brüderschaft-der-Völker-Fest in Aschaffenburg im Juli. „Dank der vielen Helfer konnten wir unseren Stand dort dieses Jahr das erste Mal an beiden Festtagen besetzen“, erläutert NAJU-Vorsitzender Claus Fries und hofft, dass das im nächsten Jahr wieder gelingt.

 

Auch bei den Kindergruppen bewegt sich was: Neben den schon länger bestehenden Gruppen in Kleinostheim (Fledermäuse) und Aschaffenburg (Museumsforscher) ist im Oktober die Gruppe Junge Eulen in Mömbris gegründet worden. Das im Sommer gestartete Jugendprojekt mit Veranstaltungen für Jugendliche ab 12 Jahren wird gut angenommen und soll 2016 mit deutlich mehr Angeboten weiterlaufen. Eine neue Gruppe für Kindergartenkinder (und jünger) ist in Planung. „Somit bieten wir bald für jedes Alter etwas an“, freut sich die Jugendbeauftragte Sabine Michael. Lily bringt es auf den Punkt: „Läuft bei uns“.

 

Bei Interesse an den Kinder- und Jugendgruppen bitte melden bei Sabine Michael (s-michael(at)lbv.de)

(Foto und Text: MK)

 

 

Gaforre heißt der Krebs auf albanisch

Alle Besucher des Kinderbegegnungstages vor dem Forscherwagen
Alle Besucher des Kinderbegegnungstages vor dem Forscherwagen
Auf der Suche nach Wasserskorpion und Co.
Im See wurde u.a. Libellenlarven, Krebse und Schnecken gefunden
Im See wurde u.a. Libellenlarven, Krebse und Schnecken gefunden

 

Junge Flüchtlinge zu Besuch bei der Naturschutzjugend

 

 Einmal im Monat trifft sich die NAJU-Kindergruppe „Fledermäuse“ mit ihrer Gruppenleiterin Sabine Michael im LBV-Naturerlebnisgarten Kleinostheim, um im Garten die Natur zu entdecken. So war es auch vergangenen Samstag, doch für ihr letztes Treffen vor der Sommerpause hatte die Kindergruppe Gäste eingeladen.

 

„Wie spreche ich denn mit den anderen Kindern?“, war die Frage, die die Kinder der NAJU-Kindergruppe „Fledermäuse“ im Vorfeld beschäftigte. Denn bei den Gästen handelte es sich um junge Flüchtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft (GU) Aschaffenburg. Doch schnell war klar: Sprachbarrieren gab es keine. Die meisten Kinder und Jugendlichen sprachen perfekt Deutsch. Selbst mit Hermes und Henri, die erst seit einem Monat in Deutschland sind, klappte die Verständigung. Und so mischten sich die Kinder beim ersten Naturerfahrungsspiel schnell untereinander und Yasmin (NAJU) und Yasmin (GU) bastelten Seite an Seite ihr Naturnamensschild.

 

Weiter ging es am See, wo die Kescher ausgepackt wurden, und alle gemeinsam auf die Suche nach Wassertieren gingen. „Das machen wir im Sommer am liebsten“, erklärte Simon die Lieblingsaktion der „Fledermäuse“. Und auch die Gäste waren schnell begeistert und freuten sich über Schnecken, Ruderwanzen, Frösche und andere Tiere im Kescher. Ein ausgewachsener Krebs war die Attraktion. Auf Albanisch heißt Krebs „Gaforre“ klärte Henri auf. Wer wollte, konnte den See nicht nur vom Ufer aus, sondern auch mit dem Ruderboot entdecken. Und es wollten alle! Katharina Simon (Faia) und Meike Kempermann (NAJU), die das Treffen im Hintergrund organisiert hatten, freuten sich, dass die gemeinsame Aktion so gut angenommen wurde.

 

Der Anstoß für die Einladung junger Flüchtlinge in den LBV-Naturerlebnisgarten kam aus der Naturschutzjugend selbst. Nachdem der „Nestflüchter“, das Jahrbuch der Naturschutzjugend, sich mit dem Thema „Flüchtlinge“ beschäftigt hatte, war das Interesse groß, sich über das Papier hinaus zu engagieren.

 

So passte es gut, dass im Februar Stadt Aschaffenburg, Stadtjugendring und die Caritas die Jugendverbände zu einem Workshop ins Jukuz einluden. Informiert wurde über die Situation der jungen Flüchtlinge in Aschaffenburg und wie sich die Jugendarbeit einbringen kann. Besonders wichtig war es den Veranstaltern, dass die Kinder in bestehende Aktionen integriert werden. Bei dieser Veranstaltung saßen Jakob Braun, Claus Fries und Meike Kempermann von der Naturschutzjugend direkt neben Katharina Simon von Faia (Freizeitangebote für junge Asylanten). So konnte sozusagen auf dem kurzen Dienstweg eine Kooperation vereinbart werden, die in den darauffolgenden Wochen in Form einer Kinderbegegnung konkrete Gestalt annahm.

 

Am Samstag endete diese Kinderbegegnung nach dem Keschern und ausgiebigen Bootstouren mit einem Picknick und dem Wunsch eine weitere gemeinsame Veranstaltung zu machen. „Kommen die bald mal wieder, das war schön!“, war nicht nur Melinas Fazit von dem Tag.

 

(Text: Meike Kempermann, Foto: Claus Fries)

 

 


Die NAJU bei Brüderschaft der Völker

Krass nass - die NAJU beim Brüderschaftsfest.
SJR-Vorsitzender Oliver Kohl traut sich.

 

Krass nass – Naturschutzjugend auf dem Brüderschaftsfest

 

„Krass nass“ war das Motto der Naturschutzjugend Aschaffenburg für ihre Aktionen auf dem Brüderschaft-der-Völker-Fest am 18./19. Juli auf dem Volksfestplatz. Am NAJU-Stand drehte sich alles um den Themenschwerpunkt des diesjährigen Brüderschaftsfests: es gab Spiele, Experimente und Informationen rund ums Wasser.

Gleichzeitig war die NAJU Kooperationspartner für die interaktive Wasserausstellung „Volle Pulle“ im Wassertruck, die Wasserversorgung, Wassermangel oder virtuelles Wasser näher beleuchtete. Neben der NAJU boten weitere Verbände Informationen und Aktionen zum Thema, außerdem versorgten die Stadtwerke die Festteilnehmer mit kostenlosem Trinkwasser.

„Krass nass“ zeigte sich phasenweise auch das Wetter, was aber keinen Einfluss auf die Besucherzahlen hatte. Der NAJU-Stand war deutlich besser besucht als letztes Jahr, das Infomaterial und die Angebote wurden sehr gut angenommen. Gerne probierten Kinder und Erwachsene ein Gummibärchen im Wasser so tauchen zu lassen, dass es nicht nass wurde. Die Motivation war hoch, denn das trockene Bärchen durfte anschließend gegessen werden. Viele mutige Gäste versuchten mit geschlossenen Augen in der Wasserfühlkiste verschiedene Dinge zu erfühlen. Manch einer traute sich erst mit dem Versprechen, dass sich nichts „Ekeliges“ in dem Wasser befindet. Neben Steinen, Muscheln und Wasserpflanzen gab es auch Korken, eine Flaschenpost oder Schneckenhäuser zu ertasten. Den im Wasser schwimmenden Playmobil-Hai hätten einige Kinder dann gerne mit nach Hause genommen.

Auch an die ganz Kleinen war gedacht worden: Sie konnten auf der Freifläche neben dem Stand Boote auf den Wasserstraßen eines Aquaplay-Parcours fahren lassen.

Erfreulich war, dass sich in diesem Jahr deutlich mehr Helfer/innen für die Standbetreuung gemeldet hatten. So konnte sich die NAJU erstmalig an beiden Tagen mit einem engagierten Team auf dem Fest präsentieren.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die dieses Jahr mitgemacht haben! Das war toll, Ihr kommt in den „Recall“ für das Brüderschaftsfest 2016 J.

 

Juli 2015

 

Text u. Bilder: Meike Kempermann


NAJU bei Kunst und Natur

 

 

Bei der Aktion "Kunst und Natur" im LBV Naturerlebnisgarten war auch die Naturschutzjugend im LBV (NAJU) mit einem Aktionsstand vertreten. Aus alten Büchern, Atlanten und Papier konnten Kinder Origami-Tiere, Umschläge und andere kleine Kunstwerke falten. Ein weiteres Highlight waren die Bienen und Spinnen, die gebastelt wurden. Diese entstanden u.a. aus alten Eierkartons, welche sonst im Mülleimer gelandet wären - die NAJU zeigte aber, wie aus diesen vermeintlichen Abfallprodukten Kunst werden kann.

 

Am Aktionsstand präsentierte die NAJU auch ihre verschiedenen Kindergruppen aus der Region Aschaffenburg. Diese treffen sich regelmäßig in Aschaffenburg, Kleinostheim und bald auch in Mömbris.

 

 

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