Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Gebäudebrüder

Gebäudebrüter und Fledermäuse...

Junge Rauchschwalben (Foto von Ralph Sturm)
Junge Rauchschwalben (Foto von Ralph Sturm)
Ihr Ansprechpartner Klaus Heller
Ihr Ansprechpartner Klaus Heller

...sind „Kulturfolger" und leben mit uns unter einem Dach. Außerdem sind ihre Lebensstätten nach §44 des Bundesnaturschutzgesetzes geschützt und dürfen nicht zerstört werden - dies ist allerdings oft der Fall.

 

Mauersegler, Schwalben, Spatzen, aber auch Fledermäuse, Falken und Eulen haben schon seit langem die Stadt als neuen Brut- und Lebensraum entdeckt. Die Gebäudebrüter sind vor allem auf Brutplätze unter Dächern, auf Nischen, Spalten und auf Hohlräume von Gebäuden angewiesen. Gerade bei Umbau-, Sanierungs- und Abbruchmaßnahmen von Gebäuden sind oft die Brutplätze der Tiere und damit der Artbestand maßgeblich gefährdet. Aber auch bei Neubauten werden die neuen Möglichkeiten zur Integration von geeigneten Brutquartieren noch zu wenig genutzt.

 

Wir wollen:

  • Hauseigentümer über vorhandene Brutplätze informieren und artenschutzfachlich beraten
  • vorhandene Brutplätze schützen und erhalten, durch Beratung von Bauherren und Architekten bei Umbaumaßnahmen
  • neue Brutplätze schaffen, z. B. durch Anbringen von Nistkästen.
  • Ansprechpartner sein bei Fragen und Problemen zu Gebäudebrütern, z. B. bei Fassadenverschmutzungen.

 

Sie können mithelfen, indem Sie uns über Ihnen bekannte Gebäudebrüter informieren und unser Angebot der Unterstützung nutzen. Damit tragen Sie aktiv dazu bei, dass die Brutplätze erhalten bleiben und die Gebäudebrüter auch weiterhin in Aschaffenburg ein Zuhause haben.

Das Gebäudebrüterprojekt des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e. V., LBV Kreisgruppe Aschaffenburg, wird unterstützt vom Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Aschaffenburg.

Ansprechpartner ist Klaus Heller, erreichbar unter gebaeudebrueter.aschaffenburg@lbv.de