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Fragen zu Wespen & Hornissen

Kein Grund zur Panik - Fragen zu Wespen & Hornissen

Zu den Wespen gehören neben den sozial lebenden Arten auch eine Vielzahl einzeln lebender Arten wie Pflanzenwespen, Schlupfwespen oder Gallwespen. Während diese ein von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerktes Leben führen, sind die schwarz-gelb gestreiften und in größerer Zahl auftretenden sozialen Wespen recht unbeliebt. Die größte einheimische Wespenart ist die Hornisse.

Die Nützlichkeit Staaten bildender Wespen wird oft verkannt, da sie im Gegensatz zu Bienen weder Honig noch Wachs produzieren und daher für den Menschen nicht direkt nutzbar sind. Als Insektenjäger sind Wespen jedoch wertvolle Schädlingsbekämpfer und sind selbst Glieder in der Nahrungskette.

Ein starkes Hornissenvolk verfüttert pro Tag bis zu 500 g Insekten an seine Brut und leistet somit das Tagespensum von fünf bis sechs Meisenfamilien. Auch gibt es eine Reihe von Pflanzen, die von Wespen befruchtet werden (z. B.: Knotige Braunwurz, Schneebeere).Hornissen werden von einigen Imkern für Bienenschäden verantwortlich gemacht. Zur Zeit der Nestgründung von Hornissen sind Bienenvölker in der Regel schon so weit entwickelt, dass die Wegnahme von Bienen nicht ins Gewicht fällt und keine nennenswerten Ertragseinbußen beim Honig zu beklagen sind. Auch sind angeführte Schäden an Obst oder an Bäumen durch Ringeln der Rinde von Jungtrieben, um einen Saftausstrom herbeizuführen, im Vergleich zu anderen Schadeinflüssen als sehr gering einzuschätzen

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