Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Ortsgruppe Aschaffenburg

Willkommen bei der LBV-Ortsgruppe Aschaffenburg

Vogelweise Schweinheim
Uns ist es wichtig, diesen schönen Lebensraum für Mensch und Tier zu schützen und zu erhalten.

Die Ortsgruppe Aschaffenburg wurde 2011 von engagierten Naturschützern gegründet.

Ca. 700 Mitglieder in Aschaffenburg unterstützen die Aktiven durch ihre Mitgliedschaft und durch Spenden.

 

Vorstand der OG Aschaffenburg:

Ortsgruppenvorsitzender: Rudolf Wilden

Stellvertreterin: Liselotte Wurster

Schatzmeister: Bettina Götz

Schriftführer: Klaus Mungel

 

 

Dr. Rudolf Wilden

Telefon: 06021 900544

e-mail: rudolf.wilden@erm.com

 

Die Ortsgruppe unternimmt vielfältige Aktivitäten im Bereich Biotopschutz (Schweinheimer Wiesen, Weinberg am Bischberg, Feuchtbiotope in der Fasanerie uva.) und beteiligt sich an diversen Veranstaltungen wie dem Aschaffenburger Ökomarkt, dem Apfelmarkt und dem Stadtfest.

Stammtisch

Der erste Stammtisch der Ortsgruppe Aschaffenburg ...
Der erste Stammtisch der Ortsgruppe Aschaffenburg ...
... mit Besichtigung des Naturerlebnisgartens in Kleinostheim
... mit Besichtigung des Naturerlebnisgartens in Kleinostheim

Am letzten Donnerstag im Monat treffen wir uns ab 20 Uhr im Weinhaus Stegmann, Kleberstraße 7 in Aschaffenburg.

Bei regen Diskussionen informieren wir alle interessierten Mitglieder über unsere Aktivitäten.

 

Haben Sie Interesse, dann kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie! 

Arten- und Biotopschutz

Die Strütwiese

Rekultivierung des alten Weinbergs am Bischberg in Aschaffenburg

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) besteht seit mehr als 100 Jahren. Er ist der bayerische Partnerverband des NABU. Der LBV setzt sich für eine vielfältige und erlebenswerte Natur in Bayern ein. Er ist mit 75.000 Mitgliedern und Förderern, 350 Kreis- und Ortsgruppen, 120 Jugendgruppen und 2.750 Hektar eigenen Schutzgebieten in ganz Bayern vertreten. Im Landkreis Aschaffenburg unterhält der LBV die Umweltbildungsstation mit Naturerlebnisgarten in Kleinostheim.

 

Die Ortsgruppe Aschaffenburg hat sich 2010 gegründet. Sie möchte sich vor allem dem Lebensraum Stadt annehmen. Eine wichtige Aufgabe sieht sie darin, den Belangen des Natur- und Artenschutzes in der Stadt stärkere Beachtung zu schenken. Neben Landschaftspflegemaßnahmen im Stadtgebiet beteiligt sich die Ortsgruppe an Umweltbildungsmaßnahmen und Naturführungen.

 

Das neueste Projekt der Ortsgruppe Aschaffenburg ist die Rekultivierung eines aufgelassenen Weinbergs am Bischberg in Aschaffenburg. Der Weinberg wurde bis 1900 bewirtschaftet. Der Einfall der Reblaus führte dazu, dass fast in ganz Unterfranken der Weinbau zum Erliegen kam. Auch der Bischberg war davon betroffen. Der Weinbau am Bischberg lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Urkundlich nachgewiesen ist der Weinbau dort seit 1226. Deswegen wurde die Fläche 1996 unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 2004 erfolgte aus Sicherheits- und Naturschutzgründen die Freilegung der alten Weinbergmauern. Dadurch entstand ein besonderer Bereich, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. An den imposanten sonnigen Weinbergmauern entlang des Radwegs nach Obernau haben sich zahlreiche schützenswerte Arten angesiedelt.

 

Die untere Naturschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg ist seit Langem auf der Suche nach einer Naturschutzgruppe, die sich um die Pflege der Fläche kümmert. Ohne die Pflege, sprich regelmäßiger Freischnitt der Sandsteinmauern, würde die Fläche verbuschen. Damit wäre für viele seltene Tier- und Pflanzenarten der Lebensraum bedroht. Mit der LBV Ortsgruppe Aschaffenburg hat sich ein Wunschpartner gefunden, der den Anforderungen der unteren Naturschutzbehörde gerecht wird. Gleichzeitig möchte die Ortsgruppe aber auch die alte Kulturlandschaft wiederbeleben und den Weinbau am Bischberg neu aufleben lassen. Mit diesem Projekt soll gezeigt werden, dass sich Naturschutz und Kulturlandschaft miteinander kombinieren lassen.


Der Amphibienzaun am Lufthofweg

Amphibienzaun am Lufthofweg

Am ersten feuchten, sonnigen Tag des Jahres wandern hunderte von Kröten in Richtung Fasaneriesee und landen in den eingegrabenen Eimern. Jeden Morgen gehen freiwillige Helfer der LBV Ortsgruppe Aschaffenburg die Strecke ab und tragen Männchen wie Weibchen über die Straße. 

Im See kann man die braunen Gesellen an den im Wasser liegenden Zweigen sehen. Wenn sie gelaicht haben beginnt das Spiel, nur in der anderen Richtung von vorn. Dann heißt es rechtzeitig den Rückwanderzaun aufbauen.

Der Amphibienzaun am Klinikum

 Erdkröten laichen am Klinikum Aschaffenburg
Erdkröten laichen am Klinikum Aschaffenburg

Erdkröten laichen am Klinikum Aschaffenburg 

Erdkröten haben die angelegten Tümpel hinter den Gebäuden des Klinikums entdeckt und für gut befunden. In großen Scharen kommen sie seit Jahren aus dem Wald und damit leider auch auf einen befahrenen Weg. Der LBV übernimmt das Sammeln mit den Aktiven aus unserem Ortsverband. Ohne engagierte Naturschützer wäre unsere Umwelt um einiges ärmer, denn jedes Tier und jede Pflanze ist ein unverzichtbarer Baustein im Netzwerk der Natur.

Nachrichten aus der Ortsgruppe

Einzug der Bienen am Weinberg

Im Frühjahr 2017 hat Stefan Worlitsch einen Bienenstock auf unsrem Weinberg am Bischberg aufgestellt. Er ließ die Bienen auf "traditionelle" Art in den Bienenstock "einlaufen". Dabei wird der Bienenschwarm mit der Königin vor dem Bienenstock auf ein helles Brett gesetzt. Nach einiger Zeit bewegen sich vereinzelte Bienen nach oben in Richtung Stockeingang. Sobald sie das Flugloch entdeckt haben, geben sie ihren Schwestern ein Pheromonsignal ("Sterzeln") und weisen ihnen so den Weg. Daraufhin setzen sich die ca. 20.000 Bienen des Schwarms in Bewegung und ziehen in einer langen Prozession in das neue Zuhause ein. Ein interessantes und aufregendes Erlebnis!

Video 1: Einzug der Bienen

Video 2: Einzug der Bienen

Krötenzaun am Klinikum - Erdkröten laichen am Klinikum Aschaffenburg

Krötenzaun am Klinikum
Krötenzaun am Klinikum

Erdkröten haben die angelegten Tümpel hinter den Gebäuden des Klinikums entdeckt und für gut befunden. In großen Scharen kommen sie seit Jahren aus dem Wald und damit leider auch auf einen befahrenen Weg. Dies bemerkte Frau Fuhrmann, eine engagierte Naturschützerin, und machte sich in jedem Frühjahr, vor und nach ihrem Dienst im Klinikum, auf den Weg. Tausende von den kalten Gesellen hat sie seither vor dem Überfahren gerettet. Das hat sich in Krötenkreisen wohl herum gesprochen, denn es wurden immer mehr. Am Anfang noch von Kollegen belächelt, kämpfte Frau Fuhrmann  aber weiter für den Schutz der Kröten und schlug Alarm, weil der Ansturm von ihr nicht mehr zu bewältigen war. Sie informierte den LBV und da war sie genau richtig. Bei einem Ortstermin traf sich die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg, der LBV, Vertreter des Klinikums und Frau  Fuhrmann. Es war ein berührender Anblick die vielen Kröten gesund und munter im Tümpel schwimmen zu sehen. Ohne Frau Fuhrmann wäre das nicht möglich und wir sind ihr sehr dankbar. Zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg wurde ein Konzept entwickelt um die Amphibien zu schützen. Das Klinikum kümmert sich inzwischen vorbildlich. Es wurde ein Krötenzaun aufgestellt, Eimer eingegraben und der LBV übernimmt nun das Sammeln. Ohne engagierte Naturschützer wäre unsere Umwelt um einiges ärmer, denn jedes Tier und jede Pflanze ist ein unverzichtbarer Baustein im Netzwerk der Natur. Frau Fuhrmann war von unserer Arbeit so überzeugt, dass sie sich entschlossen hat, dem LBV beizutreten und aktiv mitzuwirken. Wir freuen uns natürlich sehr darüber.

 

April 2016, Text: Ellen Kalkbrenner; Bilder: Ellen Kalkbrenner

Regionaler Apfelmarkt

Am 12. Oktober 2014 durften wir am Apfelmarkt teilnehmen. Es war wieder eine gelungene Aktion. Unser Stockbrot kam super an, vorallem bei den jungen Gästen.

Ökomarkt in Aschaffenburg

Auf dem Marktplatz in Aschaffenburg fand der 10. Ökomarkt statt. Für unsere LBV Ortsgruppe war es die 3. Teilnahme. Das Interesse am Stand war sehr gut, zum Beispiel beim Quiz "Wo brütet welcher Vogel?" herrschte reger Andrang. Was auch dem Animationstalent unseres Vorsitzenden Rudi Wilden zu verdanken war.

Auf dem Stadtfest

Zum ersten Mal hatte unsere Ortsgruppe einen Stand auf dem Stadtfest, leider war das Wetter am Sonntag sehr bescheiden. Dennoch fanden sich, zum Beispiel beim Basteln von "Hotels" für Gartennützlinge, immer wieder Besucher ein.